Gästebuch

Willkommen auf unserem Gästebuch

Liebe Besucher,

in früheren Zeiten hatten wir ein offenes Gästebuch und meine Kunden konnten Ihre ambulanten und stationären Erfahrungen hier selbst eintragen. Leider gibt es so viel automatische Fehleinträge, dass ich diese Funktion ausschalten mußte. Natürlich wird aber das Gästebuch keineswegs abgeschaltet.

Bitte senden Sie einfach die Mail mit Ihrer Pferdegeschichte an info-at-der-hufheilpraktiker.de und ich werde die Geschichte falls gewünscht auch mit Bildern oder Videos an diesen Platz stellen.

Herzlichen Dank, Ihr
Christoph Gehrmann

PS: Wer noch zögert - die Menschen mit aktuellen Problemen und Notsituationen brauchen Eure Erfahrungen - nehmt Euch bitte die Zeit etwas zu schreiben!


Schwerer Hufrollenbefund - Joda aus Berlin

Joda ist heute neun Jahre alt und kerngesund. Vor gut einem Jahr bekam ich sie geschenkt, nachdem ich wenige Monate die so genannte Reitbeteiligung bei ihr war. Von Anfang an, als ich versuchte mir ihr zu arbeiten, ging sie komisch, nicht im Takt, stolperte dauernd, ging klamm und lahmte mehr oder weniger, vorne rechts mehr, aber auch die linke Seite war betroffen.
Im Oktober 2011 fuhr ich mit ihr in eine Tierklinik in Berlin, in der Tasche eine CD mit einer Ankaufsuntersuchung der Vorbesitzerin aus dem Jahre 2008.
Joda wurde getestet und neue Röntgenbilder wurden erstellt. Der Befund war niederschmetternd:
Chronische Hufrollenentzündung beidseitig, rechts schlimmer. Der Arzt empfahl einen Nervenschnitt beidseitig und orthopädischen Hufbeschlag lebenslang. Joda bekam eine Behandlung mit Hyaloronsäure, einen orthopädischen Beschlag, bei dem die gesamte Innenfläche des Hufes ausgestopft und verschlossen wurde.
Die Behandlung brachte keinerlei Besserung. Mir zog sich der Magen zusammen als ich mir die Hufe meines Pferdes besah und mein Bauchgefühl sagte klar, dass das hier überhaupt nicht gut war.
Ich muss dazu bemerken, dass ich mehr als 25 Jahre nichts mit Pferden zu tun hatte und ich auf dem Markt der heutigen Möglichkeiten gar keinen Einblick habe.
Ich setzte mich mit der Diagnose von Joda ans Internet und begann zu recherchieren. Dabei stieß ich auf den mir unbekannten Begriff des Hufheilpraktikers und dort hangelte ich mich weiter bis ich auf die Seite von Chris Gehrmann und dem Huftherapiezentrum in der Eifel stieß.
Ich nahm Kontakt auf und war nach dem ersten Telefonat im Grunde überzeugt, dass dies der einzige Weg ist, den ich mit Joda gehen möchte. Die anderen Reiter in dem Stall, wo wir waren erklärten mich für verrückt, ich solle das Geld lieber Menschen im Rollstuhl spenden, es gäbe so viele Pferde, die Jahre mit einem Nervenschnitt laufen, auch vor Ort im Stall.
Ich arbeite in einem sozialen Beruf und wie der Witz es will seit Jahren mit Menschen mit teils schweren Einschränkungen, denen ich auch Geld besorge, wenn sie es brauchen, aber nicht aus meiner Tasche.
Wir hatten großes Glück, keine 2 Wochen nach dem ersten Kontakt stand Joda am 20. November 2011 auf einem Hänger und wir waren auf der langen Reise von Berlin in die Eifel.
Nachdem sie sich zuerst in einen kleinen Esel verliebt hat und später mit dem liebenswerten Herdenchef gemeinsam die Führung übernommen hat, konnte ich sie schon ab Mitte Februar 2012 wieder nach Berlin holen.
Sie lahmte nicht mehr und hatte sich körperlich, geistig und seelisch gesundet.
Es war wunderbar dieses kraftvolle Pferd ohne Schmerzen und in seiner eigentlichen Bewegung sehen und erleben zu dürfen – zum ersten Mal sah ich sie in dieser Bewegung.
Ich danke dem gesamten Gehrmann Team aus tiefstem Herzen !!!!!! und hoffe, dass noch viele Pferde und Esel auf diese wunderbare Weise von ihren Schmerzen befreit werden.
Es sieht aus wie ein Wunder und ist doch kein Wunder, wenn man den Ausführungen und Erklärungen von Chris Gehrmann und Gundula Heckers über die Funktionsweise eines Pferdehufes, die vielfältigen Aufgaben desselben, auch in Bezug auf Stoffwechselvorgänge im Pferdekörper sowie den Zusammenhängen in der Anatomie zuhört.
Joda war in besten fachlichen und das Wesen der Pferde respektierenden Händen.
Sie läuft heute voller Freude und wunderbar ausbalanciert und wünscht allen ähnlich betroffenen Pferden und Pferdeleuten, den Mut zu diesem Schritt.


Pomme - 23 Jahre altes Hufrehe Shetlandpony aus Frankreich

POMME, Shetlandpony mit Hufrehe kann wieder gallopieren !

Hallo Chris,

Nochmals VIELEN DANK, dass Pomme wieder galoppieren kann!

Ein kurzer Bericht um zu zeigen wie groß dieser Erfolg ist:
Pomme, eine Shetlandstute, die 23 Jahre alt ist, hat Mitte August 2006 fürs erste Mal gelahmt. Die Diagnose war Hufrehe und die Behandlung: Equipalazone während 6 Tage und eine sehr strenge Diät. Die Lahmheit ist langsam verschwunden. Danach, ist Pomme, jedes Jahr im Frühling, viel langsamer und mühsamer als sonst gelaufen. In April 2010, hat Pomme wieder stark gelahmt. Die Diagnose war Hufrehe und die Behandlung: Equipalazone während 9 Tage und andere Medikamente. Es gab nur eine sehr leichte Besserung, die sofort wieder verschwand. Pomme konnte fast nicht mehr laufen. In Mai, hat sie auf tierärztlicher Empfehlung wieder Equipalazone bekommen. Alles war ohne Erfolg.

Jetzt war die einzige Hoffnung für Pomme die Methode von Dr. Strasser, die ich dank eines Hufseminars kannte. Trotz der langen Reise (Pomme wohnt in Frankreich) brachte ich Pomme in der Hufklinik von Chris in der Eifel. Nach 5 Monaten in der Hufklinik konnte Pomme nach Hause kommen und auf der Graskoppel wieder galoppieren!

Carolina Miot

P.S.: Vielen Dank auch dafür, dass in der Hufklinik die kleinen Ponys wie Großpferde behandelt werden!


Delphi - Pferd mit tiefen Kapselbrüchen - wurde vorher geklammert

Hiermit wollte ich einen grossen Dank an Chris und sein Team aussprechen, denn Dank Ihnen kann Delphi heute wieder 'normal geritten' werden. Seit über 20 Jahren habe ich nun mit Pferden zu tun, und wie wahrscheinlich die meisten habe ich mir nie wirklich Gedanken über die Hufe oder Hufbeschlag gemacht. Man stellt sehr viele Sachen in Frage, bezüglich Reitweise, Ernährung und man weiss auch dass die Ernährung einen Einfluss auf die Hufqualität hat, Aber wegen Hufbeschlag macht man sich nicht wirklich Sorgen denn man kennt es ja eigentlich nur so dass wenn die Pferde bis eingeritten sind und geritten werden sie beschlagen sein sollen !!??

Erst wenn man dann ein Problem an den Hufen seines Pferdes hat und weder der Hufschmied, noch der sogenannte ortophädische Hufschmied eine Lösung findet, und ihre Arbeit das Ganze eher schlimmer als besser macht, fängt man verzweifelt an Hilfe zu suchen.
Somit bin ich durch Zufall übers Internet auf Frau Dr. Strasser gestossen, habe einfach kurzerhand bei Ihr angerufen und nach dem Gespäch endlich wieder das Gefühl gehabt dass da jemand ist der mir helfen kann. Durch Frau Strasser bin ich dann an Chris und seine Klinik gekommen und bin auch gleich mit meinem Pferd dahin gefahren und ……. nach 4 Monaten in der Klinik konnte Delphi wieder nach Hause und konnte wieder geritten werden.
Im Oktober 2008 hat Delphi nach einem Ausritt den rechten Hinterfuss nicht mehr aufgesetzt. Sie hatte da schon einen 1cm langen Riss im Huf aber der Schmied hatte gemeint das wächst raus und ist kein Problem. Nun es wurde zum Problem, und das Schlimmste war dass die Schmiede nicht zugeben wollten dass sie eigentlich nicht wirklich wussten was sie tun sollen um das Ganze zu stoppen, nur Zeit habe ich verloren, und Delphi Schmerzen gehabt. Es ist ja dann nicht nur der Huf der Schmerzen bereitet, sondern der ganze Bewegunsablauf wird gestört und Rücken, Hüften und Muskeln mit in Leidenschaft gezogen.

Da es dann kurzfristig besser wurde habe ich dann gemeint wir wären auf dem richtigen Weg, aber es wurde wieder schlimmer. Ich denke die Fotos sagen genug hierüber aus ….
Aber dann kam Delphi Gott sei Dank zu Chris in die Klinik, und nach vielen up and downs waren die Hufe endlich stabil genug dass Delphi entlassen werden konnte. Im Moment reiten wir noch teilweise mit Hufschuhen an den Vorderhufen ins Geälände, aber ich denke dass wir die nach diesem Sommer auch nicht mehr brauchen.
Heute ist es ein unheimlich schönes Gefühl Delphi auf der Koppel rumtoben zu sehen und beim Reiten zu spüren dass sie sich wieder ohne Schmerzen bewegen kann und 'wie früher' ist. Wer dies nicht selbst miterlebt hat kann es nicht nachvollziehen; ich würde es auch Niemandem wünschen; aber was ich nur sagen will…falls Sie ein ähnliches Problem haben, dann vertrauen Sie Gundula und Chris Ihr Pferd auf jeden Fall an.


Lieber Chris,
Liebe Gundula,

endlich habe ich Zeit und Ruhe gefunden mich in Euer Gästebuch eizutragen.
Zuerst möchte ich mich auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich für alles was Ihr für Enrico getan habt bedanken. Wenn ich Euch nicht kennen gelernt hätte und der liebe Gott es an diesem Tag im November nicht hätte schneien lassen ständ Enrico jetzt mit durchgetrennten Nerven da. Ich darf gar nicht weiter darüber nachdenken !

In den folgenden Zeilen erzähle ich die Krankheitsgeschichte meines 16-jährigen Wallachs Enrico:

Als Enrico 2003 sporadisch nach dem reiten anfing zu lahmen ließ ich ihn von einem Tierarzt aus Aachen untersuchen. Er stellte auf Grund von Röntgenbildern eine Hufgelenkentzündung fest und Enrico wurde "Boxenruhe" verordnet. Nachdem sein lahmen nicht besser wurde bekam er mehrmals Spritzen ins Gelenk und sollte weiterhin ruhig gehalten werden.
Einige Zeit später meinte der Tierarzt dann Enrico hätte jetzt eine verschleppte Hufgelenkentzündung bzw. Arthrose.
Es wurden noch verschiedene Versuche gestartet ihm zu helfen. Selbst ein dreitägiger Klinikaufenthalt und ein "Eiereisenbeschlag" halfen nicht, Enrico war weiter lahm und sollte auf Rat des Tierarztes als Beistellpferd noch ein paar schöne Jahre auf der Wiese verbringen.
Es vergingen tatsächlich Jahre, Enrico hatte gute und auch schlechtere Zeiten.
Im Herbst 2008 wurde sein Zustand plötzlich immer schlechter, er eierte nur noch durch die Gegend.
Ich wollte gerne aktuelle Röntgenbilder machen lassen um zu sehen was sich verschlechtert hat. Mir wurde eine Tierärztin aus Aachen empfohlen, sie hat sich viel Zeit genommen und hat Enrico von allen Seiten geröngt und gründlich untersucht.
Ihre Diagnose war für mich sehr erschütternt, denn sie meinte Enrico hätte beidseitig akute Hufrollenentzündung. Sie legte mir nahe ich sollte ihn doch einschläfern oder als einzige Alternative käm noch der Nervenschnitt in Frage.
Einschläfern stand für mich überhaupt nicht zur Debatte, also entschied ich mich für den Nervenschnitt.
Die Tierärztin war so nett und vereinbarte in der Klinik in Lüttich einen Termin. Als wir dann an einem Tag im November 2008 morgens um 10.00 Uhr in Lüttich sein sollten machte der liebe Gott uns einen Strich durch die Fahrt, es hatte nämlich über Nacht ca. 30 cm geschneit.
Der Termin mußte abgesagt werden, im Nachhinein Gott sei Dank !!!
Ein paar Tage später hörte ich zum ersten Mal von einer Bekannten das es in Losheim eine Hufklinik gebe und sie selber ihren Wallach Freeman dort hätte. Zeitgleich bekam ich von einer Freundin aus Mützenich eine Mail ebenfalls mit dem Hinweis auf die Hufklinik in Losheim und die Strassermethode.
Mit meiner Freundin Rita, bei der ich mich an dieser Stelle auch noch einmal für die liebe und ständige Begleitung bedanken möchte, machten wir uns auf nach Losheim. Dort lernten wir dann Chris und Gundula kennen.
In einem ausführlichen Gespräch brachte Chris Gehrmann uns die Strassermethode etwas näher. Trotzdem war ich zuerst noch sehr skeptisch, da man ja sehr unterschiedliche Meinungen hört.
Schließlich entschied ich mich am 20. Januar 2009 meinen Enrico nach Losheim zu bringen.
Es war die beste Entscheidung die ich die letzten Jahre für Enrico getroffen hatte, man konnte schon nach kurzer Zeit eine deutliche Verbesserung feststellen.
Wir besuchten Enrico fast jede Woche, er war immer gut drauf und hatte sich ganz schnell in die Herde intigriert.
Ende Mai durfte ich Enrico wieder mit nach Hause nehmen, er war geheilt.
Ich mußte am Tag des Abschieds genauso heulen wie an dem Tag wo ich ihn da ließ, alle Pferde standen um uns herum als wollten sie Enrico auf Wiedersehen sagen, das ging mir echt nah.
Zu Hause angekommen war die Freude der anderen beiden Pferde sehr groß, sie untersuchten Enrico gründlich und nach kurzer Toberei war alles wieder so ruhig als wäre Enrico nie weg gewesen.
Die ersten Tage unternahm ich Spaziergänge mit Enrico, er hatte jetzt viel Kondition, da er die letzten Wochen täglich über eine Stunde in der Führanlage gelaufen war. Wenn ich meinen anderen Wallach Paddington, der jetzt übrigens auch erfolgreich nach Strasser ausgeschnitten wird, ritt nahm ich Enrico als Handpferd mit.
Dann konnt ich nicht mehr abwarten, ich wollte ihn reiten. Zuerst gingen wir auf den Platz, ich wußte ja nicht was passiert, er wurde schließlich ca. 6 Jahre nicht geritten. Es war überhaupt kein Problem, er hatte nichts verlernt. Ein paar Tage später ging dann endlich unser Traum in Erfüllung, mein Mann,der anfangs auch sehr skeptisch war jetzt aber doch überzeugt ist, und ich konnten nach so langer Zeit einen gemeinsamen Ausritt machen. Das war ein wunderbares Gefühl auf Enrico durch die Wälder zu gehen und noch schöner ist zu sehen wieviel Freude die Pferde daran haben.
Ich bin so froh das alles so gut geklappt hat und kann nur empfehlen sich bei ähnlichen "Problemfällen" bei Chris Gehrmann in Losheim zu informieren oder einen seiner Hufkurse zu besuchen. Da geht einem echt ein Licht auf und alles ist so logisch!
Für mich steht jedenfalls fest, das meine Pferde nicht mehr beschlagen werden und auf gesunden Füßen durch die Weltgeschichte gehen dürfen.
Ich wünsche mir das auf diesem Weg (vielleicht nicht auf so großen Umwegen!) noch viele Pferde geheilt werden können. Man muß nur auf jeden Fall Gedult haben, das geht nicht von jetzt auf gleich!!! 

Mit vielen lieben Grüßen aus Kalterherberg,

Anja und Enrico

Bei Klick auf das Foto geht es zu Enricos Fallstudie...


Barbara Decke schrieb:

Ich betreibe einen kleinen Reithof in der Eifel. Zum Betrieb gehören 7 Pferde / Ponys.

Vor zweieinhalb Jahren begann ich damit, meine Pferde von Chris Gehrmann ausschneiden zu lassen und auf reine Barhufläufer umzustellen. Zuerst war ich schon skeptisch ob es funktionieren würde, da die Pferde täglich geritten werden und das ausschließlich im Gelände – auf den Eifeler Wegen! 

Wenn ich heute Bilanz ziehe, bin ich mit der Entwicklung sehr zufrieden. Drei Pferde hatten zu keiner Zeit Probleme. Zwei hin und wieder ein Hufgeschwür und zwei hatten sehr kranke Hufe und sind auf einem guten Weg zur völligen Gesundung. Es ist ein schönes und gutes Gefühl, zu wissen, dass die Pferde auf ihren gesunden Hufen alle Wege gehen, ohne krankmachende Eisen.

Ich möchte all denen Mut machen, die noch in der Orientierungsphase sind, oder deren Pferde noch Probleme während der Umstellung haben, durchzuhalten. Es lohnt sich und die Pferde danken es durch ein langes und gesundes Leben.


Tierarzt, Johannes Terheyden aus dem Bergischen Land

Ich betreue in meiner Praxis für Ganzheitliche Tiermedizin in erster Linie Kleintiere,
mit Pferden wollte ich nie etwas zu tun haben. Auf Bitten von Hunde- und Katzenbesitzern habe ich dann doch vor etwa 2 Jahren begonnen ihre chronisch kranken, austherapierten Pferde zu behandeln. Hauptsächlich mit Neuraltherapie und Akupunktur und das mit Erfolg, obwohl ich nicht viel von Pferden verstehe. Instinktiv habe ich damals schon dazu geraten, die Eisen zu entfernen, die Strasser-Methode kannte ich noch nicht. Dabei ist mir aufgefallen, daß sich manche Pferde in einer Regulationsstarre befinden, solange sie Eisen tragen, so daß ich keinen Behandlungsansatz finde. Aber schon einen Tag nach deren Abnahme ist der Patient vollkommen verändert und zeigt mir, wo ich mit meiner Therapie ansetzen kann.

Bin dann durch einen Artikel auf Dr. Strasser gestoßen und habe dann begeistert alles an Literatur von ihr verschlungen. Im Juni dieses Jahres schließlich Teilnahme am Hufseminar in Losheim, welches mir nochmal viel gebracht hat, so daß ich jetzt den Besitzern besser erklären kann, warum Eisen die Pferde krank machen. Mittlerweile lehne ich die Behandlung ab, wenn das Pferd beschlagen ist.

Es ist oft schwieriger die Pferdehalter zu überzeugen, als die Pferde zu heilen.

Hoffnungsthal, 02.09.08
Johannes Terheyden, Tierarzt
info@tierarzt-terheyden.de


Tag der Offenen Tür 2008 zur Einweihung der therapeutischen Bewegungsanlage

Hallo Herr Gehrmann - und natürlich das ganze Team!

Mein Mann und ich haben am Sonntag den Tag der offenen Tür besucht und wir waren (und sind) ganz begeistert: Total nette und freundliche Atmosphäre, sehr freundliche Mitarbeiter und Helfer, sehr interessante und lebendige Vorträge, super Organisation (mit lecker Essen) und ein Pferdeparadies!

So manch negative Dinge, die wir bisher über die Straßermethode gehört hatten, haben sich nach Ihren Ausführungen doch sehr relativiert - wir sprachen ja schon darüber. 

Wir wünschen Ihnen, dass Sie Ihre Arbeit noch lange weiter so erfolgreich fortführen und noch vielen Pferden und deren Besitzern helfen können - allen Schwierigkeiten zum Trotz.

Viele Grüße von Ingmar und Sonja Fuchs aus Sprockhövel (bei Wuppertal).


Die Geschichte meiner 3 Ponys (Hufrehe)

Hallo Christoph,

jetzt wird es Zeit über meine drei Ponys zu berichten.Trotz dem hart gefrorenen Boden läuft meine IsiMix Stute (mind. 30 Jahre alt) ohne jede Probleme, auch im Trab und Galopp. Dies war die letzten 20 Jahre nicht möglich (sie ist seit 1981 in meinem Besitz), erst wenn eine Schneedecke lag oder der Boden wieder auftaute, konnte ich sie wieder reiten; auch beim Führen ging sie sehr fühlig. Schrecklich, was ich ihr die ganzen Jahre mit falscher Hufbearbeitung und Fütterung angetan habe. Sie ist im alter wieder richtig aufgeblüht, sie sieht nicht aus wie 30, ihr Fell glänzt, die Mähne wird immer dichter, keine verhärteten Muskeln mehr und sie geht gerne ausreiten. Ihr Gang ist viel raumgreifender geworden. Selbst Nachbarn erwähnten schon, dass sie richtig gut aus sieht, besser als die Jahre zuvor. Vor 1 1/2 Jahre bekamen wir noch ein Fjordi. Er war 8 Jahre lang beschlagen (auch im Winter) und er musste viel Hunger leiden. Er freute sich natürlich, dass bei uns die Heunetze immer gefüllt sind, 2 x täglich Hafer und Weidegang 8 Stunden ( im Winter ca 4 Stunden). Das erste halbe Jahr sah man ihn nur fressen. Im Frührjahr wurde dann eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, die leider den Umstellungsprozess verzögerte. Wir hatten Glück, dass sich unsere Tierärztin ein Bioresonanzgerät zulegte und damit die Entgiftung bei unserem Fjordi beschleunigte. Jetzt sind die Schilddrüsen wesentlich kleiner, die Ödeme sind weg. Jetzt wo keine Stoffwechselstörung mehr vorliegt, frißt sich kein Pferd mehr fett, obwohl sie immer Heu im Auslauf zur Verfügung haben (die Heunetze sind klasse!). Unser drittes Pony , Rooster (Welsch/Araber Mix)war unser Sorgenkind. Am rechten Vorderhuf hatte er stark untergeschobene Trachten und am Linken war sein Huf sehr eng. Beim Reiten war er einseitig sehr steif und er litt an Rückenschmerzen. Bevor ich Christoph das erste mal anrief, konnte ich Rooster durch Lahmheit schon 2 Monate nicht mehr reiten. Als Christoph ihn das erste mal ausschnitt, konnte man die verbreiterten Lamellen deutlich erkennen. Er hatte wohl schon länger Entzündungen in den Hufen. Die Entzündung in seinen Hufen wollten nach über 6 Monaten aber nicht abklingen, dann wirkte er immer müder, bis dann eine starke Annemie festgestellt wurde, leider fanden wir den Grund dafür erst nach ein paar Monaten. Er litt an einem blutenden Magengeschwür (Mitschuld sind daran die langen Fresspausen, zu wenig Rauhfutter in der Zeit bevor Christoph zu uns kam). Erst als diese Krankheit vorbei war, stellte sich auch an den Hufen eine Besserung ein. Die Bioresonanztherapie hat bei ihm die Genesung auch deutlich beschleunigt. Vom Körperbau sieht er super aus. Er hat keine hochgezogenen Schultern mehr, dadurch hat er einen sichtbaren Wiederrist (endlich eine gute Sattellage), keinen "speckigen" Mähnenkamm mehr, kein harter Rücken mehr und er frißt sich nicht mehr fett. Trotz reichlich Gras hat keines meiner Ponys mehr eine Hufrehe bekommen, kein abgescheuerten Mähnenkamm und sie sind alle zufrieden und ausgeglichen. Ich habe bei Christoph viele sehr kranke Pferde gesehen, denen es meist nach kurzer Zeit der Hufbearbeitung nach Dr. Strasser deutlich besser ging. Hier wird nicht an den Symptomen herumgedoktert sondern die Ursache beseitigt. Man darf natürlich nicht erwarten, wenn ein Pferd jahrelang krank war, bereits nach ein paar Wochen kerngesund ist. Der Heilungsverlauf ist bei jedem Pferd anders. Ich kann nur jedem raten, sich nicht von anderen die Meinung über die Hufbearbeitung nach Dr. Straßer aufschwatzen zu lassen, sonder sich selber mit diesem Thema zu beschäftigen und einen Kurs zu besuchen. Dort gibt es so viele Aha Erlebnisse. Ich wünsche dies für das kommende Jahr allen Pferdebesitzern für ihre Pferde.

Viele liebe Grüße

Tanja
Dezember 2007


Die Geschichte von Slora - (Hufrehe)

Slora mit übermäßiger Muskulatur am Mähnenkamm. Auf unserer Hofseite sehen Sie sie durchs Wasser gehen - sieht Sie nicht dort aus, wie ein ganz anderes Pferd?

Hallo Ihr Lieben nach Losheim

Die Geschichte meiner Stute Slora:

Seit 13 Jahren bin ich Besitzerin einer Araber-Welshstute. Als gesundes Pferd gekauft entpuppte sich 1999 das ich ein schwer krankes Pferd habe, an dem sich 7 Tierärzte, 2 Kliniken und 3 Hufschmiede die Zähne ausgebissen haben.
1999 fing meine Stute an, auf der Hinterhand und später auf der Vorderhand schwer zu lahmen.
Diagnose: Zuviel Geländeritt und Abnutzung der Hufe. Auf anraten des Tierarztes habe ich meine Stute 3 Monate ruhig gestellt und sie beschlagen lassen.

Im Jahre 2000 ließen die Beschwerden meiner Stute nicht nach und ich kontaktierte einen anderen Tierarzt mit der Diagnose: Artrose und Sehnenschaden. Wieder 3 Monate Reitpause und Medikamente für Artrose-kranke Pferde wurden verabreicht.
Im Herbst 2000 war das Lahmen so stark, das ich das Reiten ganz eingestellt habe. Meiner Stute fiel es sichtlich schwer selbst in der Wiese den anderen Pferden bei zuhalten. (traben und galoppieren)

Im Frühjahr 2001 habe ich Slora das erste mal röntgen lassen mit dem Befund: Artrose und Rehe, sogar Rückenschaden stellte man fest. Verabreicht wurden damals Medikamente und Spritzen und der Weidegang wurde meiner Stute gestrichen wegen der Rehe.
All das half meinem Pferd in keinster Weise. Ich war mit meinem Latein am Ende. Die Probleme meiner Stute wurden gross, denn trotz keinerlei Bewegungen unterm Sattel oder Longenarbeit entpuppte sich mein Pferd innerhalb einen Jahres als reiner Muskelklotz.

Wieder stellen 2 Tierärzte im Jahr 2002 Artrose fest und rieten mir mein Pferd einzuschläfern nachdem ich schilderte das ich mein Pferd seit 2000 nicht mehr geritten habe und meine Stute nur noch lahmt. Aber auf meinen Wunsch hin behandelten sie weiter, diagnostizierten irgendetwas und meine Stute bekam wieder Medikamente.
Nichts half !!!
Von 2000- bis 2004 war es meiner Stute nicht mehr möglich ohne Schmerzen nur einen Schritt machen zu können. Geritten wurde sie nicht mehr in der Zeit von 2000-2004 und sie stand als Gnadenbrotpferd in unserer kleinen Herde. 2004 beschloss ich sie erneut röntgen zu lassen und habe eine Klinik aufgesucht. Diese diagnostizierte Artrose, Rehe und Anzeichen von Kosching. Wieder wurde meine Stute behandelt. Die Klinik riet mir mein Pferd mit Spezialeisen zu beschlagen, was ich damals getan habe. Nach 2-3 Wochen war es ihr überhaupt nicht mehr möglich mit diesen Eisen nur einen Schritt zu machen und ich beschloss die Eisen runter zu holen.

Im Herbst 2004, kurze Zeit nachdem die Eisen runter waren, fing Slora an sich immer häufiger hin zu legen und das aufstehen fiel ihr schwer. Im Oktober 2004 lag sie flach und konnte nicht mehr hoch. 4 Wochen lang lag mein Pferd in seiner Box mit den unterschiedlichsten Diagnosen. Die Tierärzte und eine weitere Klinik rieten mir zum einschläfern und ein Tierarzt gab mir sogar die Nummer von einem Metzger hier im Umkreis. Ein anderer Tierarzt erklärte mir mein Pferd sei zu dick, deswegen habe es Probleme aufzustehen und sich auf den Beinen zu halten. ( Fettleibigkeit wurde diagnostiziert. Später durch Chris habe ich erfahren das mein Pferd nicht fett sondern die Muskeln verspannt waren)

Alle diese Diagnosen wollte ich nicht hinnehmen und kontaktierte über das Internet einen anderen Tierarzt, welcher mir schwere Schmerzmittel für meine Stute verschrieben hat. Er garantierte mir aber Besserung der Beschwerden und das meine Stute nach mehrmaliger Einnahme in der Lage sei aufzustehen.
Ich sah hier die Rettung,.. sogar erst eine Besserung, denn Slora schaffte es nach wenigen Tagen der Einnahme (Medikamente und Spritzen) aufzustehen und sich auf den Beinen zu halten. Wenig später konnte sie gehen. Sie lahmte nach wie vor aber ich war der Überzeugung mein Pferd würde damit gesund.
Der Tierarzt riet mir, ich solle meiner Stute diese Medikamente immer dann geben wenn sie schwer lahmt. Also bekam sie täglich diese Medikamente und die Schmerzen liessen ein wenig nach. Ich konnte ihr damit den Schmerz aber nicht die Ursache nehmen.

Da der Zustand meiner Stute sehr schlecht war, bekam sie mittlerweile täglich von dem Medikament. Ich habe sie regelrecht davon abhängig gamacht.
Dieses Medikament hat sie über 3 Jahre hinweg bekommen. Mit KEINER Besserung aber mit Linderung der Schmerzen. 

Im Frühjahr 2007 schlugen die Medikamente nicht mehr an und meine Stute fing an sich wieder häufig hin zu legen und das aufnehmen von Heu war ihr nur noch möglich in Kopfhöhe. Jede Bewegung schmerzte und mein Pferd war nicht mehr in der Lage seinen Kopf zu senken. Die Verspannungen waren so groß das sie bei jedem Schritt mit dem Kopf schlug. Ihr Umfang glich der einer voll im Training stehenden Stute. Manche Leute fragen mich sogar ob sie tragend sei. Ein reines dickes Muskelpaket erwartete uns jeden morgen im Stall.

Ich rief wieder die Tierärzte an und versuchte mir Ratschläge zu holen. Ein Tierarzt riet mir wieder zum einschläfern und ein anderer erklärte mir ich habe ein schwer an artrose erkranktes Pferd was zu dem auch noch zu dick sei. Ich solle sofort das Futter kürzen ich würde mein Pferd zu Tode füttern, außerdem müsse er Druckverbände anlegen mit der Bitte Diese mindestens 10 Tage an liegen zu lassen und sie erst dann zu entfernen. Nach nur 6 Tagen kam ein merkwürdiger Geruch aus den Verbänden und ich löste sie, trotz der Tierarzt sie für 10 Tage verordnete. Ein Grauen erwartete mich. Als ich die Druck Verbände löste, platze an beiden Hinterbeinen die Haut auf und Wasser kam mir entgegen. Ich kühlte ihr tagelang die Beine aber laufen konnte mein Pferd immer noch nicht !!! Was nun? Ich stand ratlos da und rief die Klinik an die mein Pferd zuletzt geröntgt hatte. Hier war der letzte Rat den man mir geben konnte: T61 (die Todesspritze)

Und ich überlegte ernsthaft dem Rat Folge zu leisten, bis,..... ich an Chris geraten bin. Ich setzte mich am selben Abend noch hin und fing an im Netz gezielter wie sonst nach Hilfe zu suchen. Aber wie immer NICHTS !!!
Da ich ein Studium zur Tierheilpraktik angefangen habe, habe ich damals an der Schule angerufen und die Sache meiner Stute bis ins kleinste Detail geschildert. Eine Dozentin erklärte mir sie habe von der Strasser � Methode gehört aber sie könnte mir dazu keinerlei Auskünfte geben ich solle mich ans Netz setzen und Recherchen stellen. Was ich schließlich getan habe.

Nach nur wenigen Klicks war ich auf der Seite des Hufheilzentrums und habe mir gezielt die Seite von Chris vorgenommen. Habe mir die Telefonnummer raus geschrieben und meine Mutter hat sich sofort ans Telefon begeben.
Wenige Tage später stand Chris in meinem Hof und hat die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen als er Slora das erste mal gesehen hat. Eine wirkliche Chance hat er meinem Pferd nicht geben können aber er sagte, wir werden es versuchen und ich werde alles daran setzen dieses Pferd zu retten.
Er behandelte Slora noch am selben Tag bei mir zu hause. Da meine Stute ein besonders schwerer Fall war, riet er mir mein Pferd stationär behandeln zu lassen und sofort die Medikamente abzusetzen.
Kurze Zeit später kam sie dann zu Chris ins Zentrum.

Uns war es kaum möglich mein Pferd in den Hänger- geschweige denn aus dem Hänger zu holen als sie bei Chris ankam. Jeder Schritt schmerzte !!!
Noch am selben Tag fing die Behandlung meiner Stute an. Fast täglich war ich dort und konnte die Arbeit mit verfolgen.

Meine Stute kam mit schlimmsten Schmerzen im Zentrum an und es war ihr möglich nach nur wenigen Tagen Aufenthalt auf dem Reitplatz 15 minuten im Schritt zu gehen. Zuhause wäre das nie möglich gewesen, denn hier habe ich sie nach nur 2 Runden wieder mit Medikamenten belohnen können:-(

Nach wenigen Wochen war sie soweit das sie mit den anderen Pferden des Zentrums auf die großen Wiesen konnte und nach nur 2 Moanten gelang es ihr den Pferden auf der Koppel bei zuhalten. Sie schloss sich er Gruppe an und trabte und galoppierte mit über die Wiesen.

Es war für mich ein Wunder !!! Sie ist 4 Jahre nicht getrabt und konnte nur unter schweren Schmerzen gehen. 

Ich fing an sie an der Longe zu arbeiten, so das Muskeln und Gelenke nach all den Jahren wieder richtig in Bewegung kamen. Es war mir möglich mit Slora nach gut 2 Monaten ins Gelände zu gehen (spazieren), ohne das sie grosse Schwierigkeiten aufwies. Leichtes Lahmen nach Spaziergängen waren zwischenzeitlich die Folge. 

Hin und wieder gab es auch kleine Rückschläge, die aber nach eingehenden Gesprächen mit Chris ganz normal waren, da mein Pferd abhängig war von den Medikamenten und mein Pferd schon mehr als 7 Jahre schwer krank war. Ich sah Besserungen für mein Pferd und verbrachte jede Zeit die ich übrig hatte im Zentrum um mit ihr zu arbeiten. (Massagen, Wasserbad, Longenarbeit,...)

Meine Stute war nach 3 Moanten so fit, das ich das Experiment wagte mich auf dem Reitplatz auf sie zu setzen und einige Runden im Schritt über den Reitplatz zu gehen. Ich war begeistert. Mein Pferd nach mehr als 7 Jahren reiten zu können, auch wenn es nur ein paar Runden waren auf dem Reitplatz. Alle erklärten sie doch noch kurze Zeit vorher für tot ???

Ich beschloss auf eigene Verantwortung mein Pferd nach hause zu holen und die Behandlung hier fortzusetzen. Chris war einverstanden, weil ich versprach seinen Anweisungen strickt Folge zu leisten. Ich kann mit Slora spazieren gehen, egal ob Strasse, Lawa, Kies,... sie macht einfach alles wieder mit. Chris kommt in regelmäßigen Abständen her und behandelt mein Pferd.

Heute sind wir ein halbes Jahr weiter und mein Pferd kann Schmerzfrei leben dank Chris und seiner Arbeit.
Das Hufzentrum war die letzte Chance die ich meinem Pferd geben konnte, und alle Mühe und alle Höhen und Tiefen haben sich gelohnt. Chris hat es möglich gemacht meinem Pferd das Leben zu geben, was es vor seiner schweren Krankheit hatte.

Ich habe wieder ein Pferd mit Lebenswillen und Feuer. Sie rennt manchmal mit meinen anderen Pferden über die Wiesen als habe sie nie etwas gehabt und bei Spaziergängen im Gelände, neigt sie sogar zum galoppieren wenn ich sie nicht kurz nehme,.... ich denke wenn sie weiter solche Fortschritte macht,... das ich sie immer Sommer 2008 das erste mal im Gelände reiten kann. 

Ich kann nur jedem raten sein Pferd nicht so schnell und einfach abzuschreiben wenn es Probleme hat oder Gesundheitlich schwer angeschlagen ist !!!
Ich wollte mein Pferd mit allen Mitteln retten, erst mit 100 falschen Mitteln und dann mit einer richtigen Lösung !
Wenn ich so nachdenke glaube ich manchmal selber nicht daran das ich einst ein Pferd hatte was ich 7 Jahre nicht reiten und bewegen konnte weil es so schwer krank war. Heute sehe ich sie mit ihren 25 Jahren über die Wiesen laufen und es geht ihr immer besser !!!

PS: Das letzte mal als Chris sie ausschneiden wollte, ist sie uns doch tatsächlich im Hof davon gelaufen:-)

Ich möchte Chris noch einmal dafür danken das er genau wie ich mein Pferd nicht aufgegeben hat und alles daran gesetzt hat meinem Pferd zu helfen.
Ich wünsche dem Huftherapiezentrum weiterhin viel Erfolg und alles Gute für das Jahr 2008

Grüße Nicole
Dezember 2007


Amis des pieds légers

NVASSALO@remove-this.lda22.com schrieb:

    >> Amis des pieds légers,
    >>
    >> Hermès et moi avons repris les concours de sauts d'obstacles depuis
    >> la semaine dernière, presque après un an d'absence. Le cheval a
    >> ressauté 2 fois à l'entraînement depuis Octobre 2006.
    >> Nous étions engagés dans une épreuve à 1m10 et à 1m 05 les 13 et 14
    >> avril dernier. Deux parcours sans fautes, et un classement.
    >> Le cheval est super concentré sur le tour, et très relax dans ses
    >> sauts : il n'a pas fait tomber une seule barre depuis qu'il est
    >> déferré. Aucun problème de glisse sur le parcours, parfait dans ses
    >> allures le lendemain et le surlendemain.
    >> Nous abordons les grands prix amateurs à la fin du mois ; tous nos
    >> autres chevaux vont super bien dans leurs pieds. Ça continue
    >> d'évoluer chez Uhlan, Hermès et Gwen (Rosy et Star -pouliche d'un an,
    >> la petite dernière - RAS), mais nous avons enfin des angles (cf
    >> plexi) corrects et une concavité naturelle.
    >> Evidemment, nous poursuivons le parage (1 à 2 fois/15 jours), les
    >> bains de pieds et l'exercice sur le dur ... Bon courage aux futurs
    >> diplômés en parage Strasser pour la fin du cursus, mille
    >> remerciements à Chris pour son enseignement et ses encouragements !
    >>
    >> Nathalie (Véterinaire)


Endlich ohne Eisen . . . dank Chris

Hallo Chris,

nachdem Du jetzt seit ca. 9 Monaten unsere 4 Pferde behandelst,sind die Erfolge so bombastisch,daß wir nun auch allen Interessierten dies mal berichten möchten.Die Pferde haben sich mental völlig verändert.Sie sind ausgeglichen und zufrieden.Alles was vorher war: Verspannungen,Dauerrosse,Headshaking,ständige Lahmheiten,Trittunsicherheiten beim reiten,Mauke,stumpfes Fell, Husten ,Euterschwellung,selbst ein Sommerexzem tauchte nicht mehr auf,all das ist Vergangenheit!!!!Mal abgesehen von vorherigen Kliniksbesuchen mit Knochenszintigraphie etc. und das ohne konkrete Diagnosen,stattdessen nur Schmerzmittel und Ruhigstellung haben wir seit 9 Monaten keinen Tierarzt mehr gesehen!!!!Dank der Bodenfütterung konnte die Zahnärztin vor 4 Wochen bei 2 Pferden nur Zahnstein entfernen und ein Pferd etwas raspeln,ein Pferd war völlig ohne Befund!(Die Pferde werden seit 10 Jahren jährlich kontrolliert,so gute Zähne hatten sie noch nie!)Dann war vor zwei Wochen eine Chiropraktikerin da-2 Blokaden ansonsten war sie arbeitslos!!!!Auch das hatten wir noch nie!!!!Das Gebäude der Pferde hat sich völlig verändert-Senkrücken weg,Unterhals weg.... wie schon gesagt,was Chris erreicht hat ist sensationell und wir sind ihm alle sehr dankbar,daß unsere Pferde ihre Füße endlich!spüren und sie benutzen können.

Danke Gruß Willi und Pia

W.Feuerhahn & Pia Jung


Zeit umzudenken

Ich finde, es ist Zeit umzudenken:

Es ist soweit gekommen,daß Laminitis mit Festliegen der Pferde behandelt wird (VETimpulse 11/06). Erst wenn die Dekubituswunden auf den Knochen blicken lassen, wird euthanasiert. Auch das Hochstellen der Trachten bringt keine ausreichende schmerzstillende Wirkung. Diätmanagement und Verabreichung von Schmerzmitteln bringen auch nur, wenn überhaupt, kurzfristige Besserung ( VETimpulse 13/06).

Warum also, frage ich mich, ist es so schwer, einen anderen ganzheitlichen Weg zur Gesundung der Pferde zu versuchen und sich mit den Erkenntnissen und langjährigen Erfahrungen von Frau Dr. Strasser zu befassen und gerade und erst recht im Gedanken an den §1 des TSchG. Jeder kocht doch sein eigenes Süppchen, um bei der Hufrehe zu bleiben.Es gibt keine einheitliche schulmedizinische Therapie: Vom Aderlaß zur Infusion zum Futterentzug, von seitlichen Zehenaufzügen zur Bodenplatte, von Zehenoffenem Eisen zur hochgestellten Tracht, von dünngeraspelter Hufkapsel zum eingegipsten Huf, von maßlosem Schmerzmittelgebrauch zur Ruhigstellung - und das ist beiweitem noch nicht alles.

Es macht schon wütend, wenn man bei der großen Masse der Vertreter des tierärztlichen Berufstandes die vehemente Negation der Behandlungsmethodenvon Frau Dr. Strasser erfährt.
Ich kann nur jedem wärmstens empfehlen der Pferde hält, pflegt oder gar heilen möchte, sich über ein Hufseminar ohne Vorurteile von diesem ganzheitlichen Prinzip belehren zu lassen. Sie werden alle umdenken müssen, wenn sie ehrlich zu sich selber sind.
Ich bin nach einem Hufseminar bei Christoph Gehrmann in Losheim und nach kritischer Auseinandersetzung mit dem Thema " gesunde Pferde durch gesunde Hufe" von Grund auf überzeugt und habe große Achtung vor der Arbeit von Frau Dr. Strasser.
Jutta Braßeler-Lahsberg (Tierärztin)
Marmagen im Juli 2006 


Ohne Eiereisen überlebt.....

Die Tierklinik hat meinen 6 jährigen Westfalen Wallach als Krüppel entlassen. Heute sehe ich eine sehr gute Chance dass er wieder ganz gesund wird.Ich habe gute Gründe mein Reitpferd nie wieder einem konventionellen Hufschmied anzuvertrauen und das Wissen der Schulmedizin über Hufe halte ich seit ein paar Monaten nicht mehr für ausreichend.
Mein Pferd Amino war ganz normal beschlagen. Ich habe Hufbeschlag nie in Frage gestellt. Allerdings hat sich das Tier in immer kürzeren Abständen die Vordereisen abgetreten. Mit großen ausgebrochenen Ecken etc. Der Schmied empfahl die Eisen so richtig fest anzubringen, ohne den vorgegebenen Spielraum nach hinten und zu den Seiten, - mit dem wörtlichen Hinweis, wenn mich ein Tierarzt ansprechen sollte müsse ich sagen das müsste so sein. Das war mir dann doch zu heikel und ich bat ihn die Eisen stattdessen ganz abzunehmen. Ohne im Geringsten zu ahnen, was das für Folgen hat. Der Schmied sagte mir er glaube nicht, dass mein Pferd ohne Eisen gehen könne, man könnte es aber versuchen. Gleiches sagte mir der Tierarzt. Vier Wochen ging auch alles gut, Amino lief wie befreit, dann kamen die ersten Lahmheiten. Der Schmied war keine große Hilfe, empfahl mir –wer hätte es gedacht- sofort zurück zu den Eisen.
Ich war verzweifelt, wollte aber auf keinen Fall mehr zum Beschlag zurück. Mittlerweile hatte ich zuviel Negatives über Hufbeschlag gelesen. Hatte mich nächtelang im Internet aufgehalten, alles über Hufe in mich aufgesogen, alle erreichbaren Filme über wildlebende Pferde Einzelbildweise angesehen, mich mit mehreren Hufpflegern unterschiedlicher Richtung, auch Strasser, unterhalten. Und war am Ende: vollkommen verwirrt. Jeder erzählt einem etwas anderes. Die Methode von Frau Dr.Strasser erschien mir aber als die Schlüssigste.
Dann kam der Unfall. Da hatte Amino seine Eisen circa 8 Wochen ab. Aufgrund einer Fehlbelastung von Bändern und Sehnen (wie ich später von Chris Gehrmann erfuhr), in Folge seiner viel zu steil gestellten Hufe, brach sich mein Pferd beim Freilaufen in der Halle einen Knochen (Sesamknochen) am Fesselgelenk. Zwei Tage vor dem Unfall war der Tierarzt noch da. Mein Wissen über Hufe hatte sich durch das Internet Studium ja enorm erweitert und auf meine kritische Frage ob die Hufstellung korrekt sei, gab dieser mir eine positive Antwort. Ja, das Hufbein sei ganz korrekt bodenparallel und …“sind Sie doch froh, dass der Trachten hat“. Ich habe den Huf an diesem Bein später in der Tierklinik röntgen lassen und siehe da: das Hufbein stand nicht parallel sondern steil zum Boden, also falsch und schädlich fürs Tier. Dazu wurde Hufrehe festgestellt. Die Tierklinik hat mich zu einer OP überredet. 2.500 Euro. Man müsse den Knochen schrauben, sonst hätte das Pferd keine Chance. Post OP waren 4 Wochen Klinikaufenthalt mit Gips geplant. Es wurden nur 10 Tage weil sich mein Pferd den Gips abgeschlagen hat. Daraufhin hat die Klinik das Tier nach 18 Tagen vorzeitig mit der Prognose entlassen: gerade mal noch zum spazieren reiten tauglich. 8 Wochen strenge Boxenruhe und Eiereisen. Ob der Bruch richtig ausheilt sei fraglich. Was sollte ich tun ? Boxenruhe mit Bewegungsmangel bei einem nicht tragenden Knochen schien mir nicht schlüssig und birgt auch nur weitere Probleme.

Während Amino in der Klinik stand nahm ich intensiveren Kontakt auf zu Chris Gehrmann. Er hat sich mit Fr.Dr.Strasser die Röntgenbilder von meinem Pferd angesehen und mir ausgerichtet, dass der Bruch an der Stelle nicht hätte operiert werden müssen/dürfen und dass die Schraube nicht halten kann. Sie hatten ja so recht. Die nächste Röntgenaufnahme 6 Wochen PostOP ergab: Die Schraube war gebrochen und hatte sich schon ein Stück aus dem Knochen herausgearbeitet. Der Bruch klaffte mir böse entgegen, es war aber eine leichte Kallusbildung auszumachen. Heute ist die Schraube über dem Knochen im Bindegewebe verkapselt. Der Bruch ist ohne Schraube, besser gesagt trotz der OP sehr gut verheilt. Der Heilungserfolg war eine Frage der korrekten Stellung. Die Heilung habe ich Hrn.Gehrmann zu verdanken. Er hat mir später an einem toten Pferdebein demonstriert wie Bänder und Sehnen zusammenwirken und wie der Unfall zustande kam. Die Tierklinik hatte mich mit der Bemerkung abgespeist mein Pferd hätte eben poröse Knochen. Die Fehlstellung hatte man dort nicht moniert. Für 2.500 Euro hat Amino jetzt eine Schraube im Bein die nichts genutzt hat und jetzt nur stört, dazu musste er unnötige Schmerzen ertragen….
Hr. Gehrmann hat während Aminos vier monatigem, stationären Aufenthalts auf seinem Hof die Hufstellung korrigiert und die Hufe behandelt. Der Zustand der Hufe war sogar weit schlimmer, es zeigte sich eine Separation des Hufbeines von der Hornwand bei allen vier Hufen. Ballenzwang, und was weiß ich was nicht noch alles. Die letzte Röntgenaufnahme der Hufe, 4 Monate nach Behandlungsbeginn, ergab, dass die Behandlung so gut verläuft, dass man von einer Heilung sprechen kann. Mit orthopädischem Beschlag wie die empfohlenen Eiereisen hätte ich das Pferd zwar noch einige Zeit reiten können. Aber eine Heilung wäre ausgeschlossen. So, das war jetzt schon fast zu ausführlich. Wer mehr wissen möchte, Fotos sehen will etc. ist herzlich eingeladen bei mir anzurufen oder sich das Pferd, und vor allem die Hufe, anzusehen.

Jutta Hertel


Bockhuf – durch Eisenabnahme & Straßer – Behandlung dem sicheren Tod auf Raten entkommen

Ich möchte hier auch meine positive Pferdegeschichte loswerden , um andere , die eventuell noch zweifeln zu motivieren , genauso positive Erfahrungen mit den Hufheilpraktikern nach Dr.Straßer zu machen wie ich selbst.

ZUR VORGESCHICHTE:
Mein Warmblut „Petchoudo“ habe ich damals 7jährig im August 2004 gekauft. Petchoudo hatte nur einen „Schönheitsfehler“ , einen Bockhuf vorne links. Die Tierärztin versicherte mir in der Ankaufsuntersuchung , daß diese Hufdeformation keine größeren Probleme verursachen würde. Die Vorbesitzerin merkte noch an , daß Petchoudo der vorne & hinten beschlagen war , unbedingt vorne beschlagen bleiben mußte , was der dortige Hufschmied bestätigte.
Nach Abnahme der hinteren Hufeisen zog Petchoudo in einen Offenstall um. Das erste halbe Jahr verlief relativ problemlos. Petchoudo hatte in meinen Augen nur eine kleine Schwachstelle. Sein Rücken war sehr empfindlich. Den Angaben der Vorbesitzerin zufolge , habe Pet.sich ein ¾ Jahr zuvor über ein Hindernis Wirbel am Rücken ausgerengt. Da sie ihn nicht mehr als Spring-/Turnierpferd nutzen konnte , weil er Hindernisse verweigerte , verkaufte sie ihn an mich.  Zu Geländeausritten war er jedoch vollkommen tauglich. Der damals von mir dazugerufene Ostheopath stellte viele Wirbelblockaden & eine relativ schwache Rückenmuskulatur fest. Einen Zusammenhang mit seinem Bockhuf sah er jedoch nicht.
Die Einzige , die einen Zusammenhang sah war die Hufheilpraktikerin nach Straßer , die die anderen Pferde aus der Offenstallgemeinschaft behandelte. Sie formulierte kurz & präzise wie  sie die Dinge sah:
Petchoudo wäre zu hoch in den Trachten gestellt. Um ein Durchhängen der Sehnen zu vermeiden , müsse er seine Schultern permanent hochziehen & könne deshalb nie vollkommen im Rücken entspannen. Er nehme wegen des Bockhufes eine Schonhaltung ein.  Der Bockhuf müsse behandelt werden , der mitverantwortlich für die Rückenprobleme sei.
Die Behandlung würde länger andauern. Man müsse selbstverständlich die vorderen Eisen entfernen. Die Trachten enorm kürzen. Dem Huf müsse man mittels kurzer Ausschneideintervalle (alle 2 bis 3 Tage) permanent Reize setzen , um dieser Fehlstellung entgegenwirken zu können & so einen Heilungsprozeß einzuleiten. Petchoudo könnte anfangs stark lahmen & Schmerzen entwickeln,  sogenannte Weitungsschmerzen , da der viel zu kleine Bock-/Zwanghuf sich weiten müsse. Er sei dann eventuell ein halbes Jahr nicht reitbar. Eine Behandlung könne nur stationär aufgrund der kurzen Schneideintervalle erfolgen.
Das wollte ich damals so gar nicht hören & schon gar nicht glauben. Ich sollte ein so behandlungsbedürftiges Pferd haben? Er lahmte doch jetzt (damals) nicht. Warum sollte ich denn dann eine Lahmheit provozieren?! Ich wollte doch meinen „gesunden Petchoudo“ (so dachte ich damals) nicht unnötig quälen! Ich wollte nichts mehr davon hören.
Mein damaliger Hufschmied beäugte die Pferde , die von der Hufheilpraktikerin nach Straßer ausgeschnitten wurden skeptisch. Die Trachten wären viel zu kurz , demnach die Hufe zu flach gestellt. Sehnen-&Gelenkprobleme wären die Folge. Diese Pferde liefen jedoch barhuf über Stock & Stein. Lediglich ein Pferd lahmte öfters. Die Besitzerin erklärte mir , daß es sich z.Zt. in der Heilungsphase befand.
Der vermeintlich kompetenten Meinung meines Schmiedes vertrauend , entschied ich mich gegen die Straßer-Methode. Petchoudo lief ja auch problemlos mit seinem Beschlag , jedenfalls das erste halbe Jahr. Dann nämlich traten die für mich „greifbaren“ Probleme auf. Wir ließen unsere Pferde im Februar 2005 im Schnee zum Auslauf auf die Wiese. Vorher standen sie auf einem großen Paddock , hatten ausreichend Platz & Bewegung. Beim Tollen trat Petchoudo sich dann erstmalig das rechte vordere Hufeisen ab.
Fortan trat er sich in fast regelmäßigen Abständen von ca. 2 Wochen das rechte oder das linke Eisen ab. Nachdem wir das Spiel Eisen ab & wieder dran ca. 5 Mal wiederholt hatten & der Schmied bald kaum mehr wußte , wie er unter diese Hufe noch ein Eisen ans Halten bekommen sollte, da verständlicherweise immer eine gute Portion Horn an dem abgetretenem Eisen haften blieb ; fragte ich ihn verzweifelt , ob wir ihn vorerst nicht besser barhuf laufen lassen sollten. Das war Ende April. Begeistert war er nicht von diesem Vorschlag, aber er wollte es ausprobieren –entgegen der weitverbreiteten Meinung: Bockhuf ohne Eisen – das geht ja gar nicht! Eine andere Lösung hielt er selbst auch nicht bereit. Warum waren Bar - & Bockhuf nicht miteinander vereinbar? Er erklärte mir , daß sich das Zehenhorn durch die ohnehin schon ungünstige Winkelung , ohne Beschlag noch schneller abnutzen würde. Er würde dann schnell sehr fühlig gehen & sei dann kaum reitbar. So war es auch. Das Trachtenhorn wucherte enorm, so daß seine Zehe schon nach kurzer Zeit immer steiler zum Boden stand & das Horn sich stark abnutzte. Er ging sehr fühlig /“eierig“. Das  Reiten war nur Quälerei. Er überlegte sich jeden Schritt. Der Schmied empfahl mir nur noch Wege mit Grasnarben zu reiten , um so den Hornabrieb hinauszuzögern. Ich bat ihn öfters zu kommen , um das Trachtenhorn herunterzuschneiden , damit es nicht immer zu dieser ungünstigen Winkelung kam. Denn je höher  die Trachte hinten wurde , desto steiler traf die Zehe vorne auf den Boden. Er wollte die Trachten nicht extremer kürzen , da Petchoudo sonst lahmen würde. Er zeigte mir wie ich raspeln sollte , um dem Hornabrieb entgegenzuwirken. Doch seine Hufsituation verschlechterte sich zunehmend. Seine Zehe verkürzte sich immer mehr , er ging immer fühliger & stolperte oft. Das schlechte Gewissen meinem Pferd gegenüber wuchs von Tag zu Tag. Mittlerweile war ich mir ziemlich sicher , daß er mal mehr mal weniger starke Schmerzen hatte. Er entlastete seinen Bockhuf sooft er konnte. Er schien manchmal gar nicht zu wissen , ob er sein Gewicht mehr auf die Zehe oder auf die Trachte verlagern sollte. Beides schien für ihn unangenehm zu sein. Am liebsten hätte er wahrscheinlich seine Hufe in die Luft gestreckt. Er lag schließlich auch öfters. Zwangsläufig verstärkten sich seine Rückenprobleme.Reiten , diese zusätzliche Qual ersparte ich ihm natürlich. Mein Schmied hielt nur noch 2 Lösungen bereit: Entweder Petchoudo in eine Box  sperren , dann könne er sich die Eisen nicht mehr abtreten oder ihn  verkaufen! Na klar , Pferd verkauft -  Problem weg! Beides kam natürlich nicht für mich in Frage & so trennte ich mich von diesem Schmied , wußte jedoch erstmal nicht wie es weitergehen sollte…
Mittlerweile war es Anfang August. Ich war ziemlich ratlos. Ich informierte mich im Internet & rief kurzerhand Christoph Gehrmann , Hufheilpraktiker & 1. Vorsitzender des Straßerverbandes ,  an. Ihm schilderte ich Petchoudos Hufproblematik. Wir vereinbarten eine Termin. Er wollte sich ihn vor Ort ansehen , um sich ein Bild machen zu können.
Ca. 2 Stunden nahm er sich Zeit & erklärte mir , daß Petchoudos Hufbein (zentraler  Knochen am Huf) links (Bockhuf) nicht bodenparalell & die Röhrbeine nicht senkrecht stünden. Röhrbeine standen rückständig. Das Hufbein stehe auf der Spitze , sei nach vorne geneigt. Dieser Knochen würde sich im Laufe der Jahre immer  mehr abbauen. ( So wie sich äußerlich die Zehe ohne Eisen bereits abgenutzt hatte) Das bedeutete , daß sich in einigen Jahren , dieser Hufbeinknochen soweit abgebaut hätte , daß man Petchoudo hätte einschläfern lassen müssen !!
Eine Röntgenaufnahme sollte den Grad des bereits abgebauten Hufbeinknochens darstellen.
Gott sei Dank war der Abbau des Hufbeins nur minimal. Dies konnte sogar ich als Laie eindeutig erkennen. Klar konnte ich diese steile Winkelung erkennen , von der Hr. Gehrmann anfangs sprach. Ich entschloß mich zu einer Therapie in seiner Hufklinik.
WARNUNGEN /VORURTEILE
Doch bevor es überhaupt zu dieser Röntgenaufnahme & somit zu meiner Entscheidung kam , wurde ich von allen möglichen Seiten gewarnt.
Hufschmiede von Bekannten gaben sogar Telefonnummern von Kunden heraus , die schlechte Erfahrungen mit Hufheilpraktikern nach Straßer gemacht hatten. Eine Frau rief ich an. Diese berichtete von ihrem todkranken, an hufreheerkranktem Pferd , welches sie als einzigen Ausweg in die Hufklinik nach Tübingen zu Fr. Dr. Straßer gegeben hatte. Sie habe voller Entsetzen , da sich die Symptome ihres Pferdes extrem verschlechtert hatten , es nach 2 Wochen (!) aus dieser Klinik herausgeholt.
Von diesem Pseudoerfahrungsbericht , der lediglich 2 Wochen andauerte , scheinbar weil die Frau etwas nervenschwach war &nicht wußte , wodrauf sie sich einließ ; wurde ich jedenfalls nicht sonderlich beeindruckt. Im Gegenteil , es zeigte mir mal wieder, wie wenig sich viele Leute mit der eigentlichen Problematik ihres Pferdes auseinandersetzten , wie wenig Geduld & Eigeninitiative sie doch besitzen. Letztendlich habe sie ihrem Gaul wieder Eisen unter die Füße geknallt & siehe da , er lief wieder. Es fragt sich nur für wie lange. Daß durch Beschlag z.T. Nerven abgeklemmt werden , die sonst Schmerzreize ausgesendet hätten , scheinen oder wollen die wenigsten wissen! Im Nachhinein bin ich froh , daß Petchoudo sich immer wieder diese Dinger abgetreten hat. Ich hätte es doch sonst auch nicht kapiert. Vielleicht erst in einigen Jahren , wenn der Hufbeinknochen soweit abgebaut gewesen wäre & er offensichtliche Lahmheit gezeigt hätte & der Tierarzt die Empfehlung zum Einschläfern verkündet hätte!! Mein Güte. Wie anpassungsfähig diese Pferde doch sind. Wie lange sie doch „funktionieren“ & dann überraschenderweise für uns Menschen „ganz plötzlich“ zusammenbrechen. Den langen stillen , chronischen Leidensweg haben „nur“ die Pferde gespürt. An all die vielen Bockhufpferde denkend & davon gibt es leider nicht wenige , wurde mir ganz schlecht!
Aber die Warnungen nahmen immer noch kein Ende. Eine andere Frau , die lediglich mein Pferd  in die Klinik transportieren sollte , empfahl mir ihren Hufpfleger , der „Wunder“vollbringen würde. Nach kurzem Telefonat riet mir dieser „Wunderheiler“ zum Kunststoffbeschlag. Dankend lehnte ich ab. Ich erhielt noch eine eindringliche Warnung mit auf den Weg: Ich solle bloß die Finger von diesen „Straßer-Leuten“ laßen. Der Bockhuf sei durch eine Sehnenverkürzung bedingt & wenn die den so von „den Trachten hauen“ würden , dann könnte er mir jetzt schon die Adresse einer holländischen Spezialklinik geben , wo , so prophezeite er , Ärzte Petchoudos Sehnen wieder zusammenflicken müßten , da diese reißen würden!
Diese Frau sagte daraufhin kurzfristig den Transport ab , da sie eine „Verstümmelung“ eines so „fitten“ Pferdes nicht unterstützen wollte.Mich konnte trotz der vielen Warnungen keiner mehr aufhalten.Diese Methode erschien mir doch immer schlüssiger, immer logischer.  & so gab ich Petchoudo für 2,5 Monate in Hrn. Gehrmanns Hufklinik.
AUFENTHALT IN DER HUFKLINIK IN LOSHEIM
Innerlich war ich auf das Schlimmste vorbereitet & hoffte nur , daß ich es , vielmehr wir , Petchoudo & ich , durchhalten & nicht frühzeitig aufgeben würden. Eigentlich wußte ich gar nicht richtig , was uns erwartete. Ich war sehr überrascht , als ich sah , wie relaxt , diese so vermeintlich „verstümmelten“ & „bis aufs Blut gequälten“ Pferde in einer großen Herde – in Offenstallhaltung versteht sich- zusammenstanden. So fiel es mir auch relativ leicht, ihn am ersten Ankunftstag alleine dort zurückzulassen.
Ich besuchte Petchoudo wöchentlich & wartete ehrlich gesagt immer auf den großen Zusammenbruch. Doch außer einer , nach ca. 3 wöchigem Therapiebeginn einsetzenden Lahmheit , die sich nach Spaziergängen besserte & ca. 1wöchig  anhaltenden ,  starken Rückenproblemen , geschah nichts „Bedrohliches“.
Er steckte die Schmerzen erstaunlich gut weg. Er ging mal mehr mal weniger fühlig. Ich sollte ihn sooft es ging bewegen , sogar reiten , was mich sehr überraschte. Reiten & das auch auf Asphalt , steinigem Untergrund etc. All die Wege , die vorher absolut tabu waren sollte ich nun nutzen? Ich mußte nicht mehr mit meinem Pferd zu „den Grasnarben fliegen“. Nein -  im Gegenteil! Reiten auf Asphalt war & ist sogar ein wichtiger Teil der Therapie , es fördert den Heilungsprozeß! Petchoudo hatte anfangs Probleme, hätte ,  wenn es nur nach ihm gegangen wäre , die Grasnarben bevorzugt. Es stellte sich aber heraus ,daß es nur Trainingssache war & eine Sache ,  wie Hr. Gehrmann mir erklärte , der Gelenkumstellung. Petchoudo zeigte sich trotz der mehr oder weniger starken Schmerzen unglaublich kooperativ. Es mag etwas paradox klingen ,aber er wirkte die meiste Zeit sehr entspannt.
Durch meine Beobachtungen & den ausführlichen  ,  logisch nachvollziehbaren Erklärungen durch Hrn. Gehrmann wuchs in mir zunehmend das Gefühl, daß wir uns auf dem richtigen Weg befanden. Mir wurde zum erstenmal so richtig bewußt , welche immens hohe Bedeutung dem Huf ,  zurecht als zentrales Organ , beigemessen wird.
RÜCKKEHR /AMBULANTE THERAPIE
Petchoudo ist jetzt seit Mitte November 2005 wieder bei mir & er macht immer größere Fortschritte. Sein Huf hat sich deutlich geweitet & ist schon fast normal gewinkelt. Das Zehenhorn ist mittlerweile so lang gewachsen , daß dieses vor einer Woche mit der Zange regelrecht gekürzt werden mußte. Sein Schritt ist raumgreifender geworden ,seine Röhrbeine stehen senkrecht. Seine Rückenprobleme haben sich verbessert. Er ist lauffreudiger geworden. Ich reite ihn so oft ich kann , diesmal mit gutem Gewissen. Bewegung ist die beste Therapie!Auch wenn er manchmal , insbesondere auf Steinen,  noch recht fühlig geht. Sein Horn wuchert einfach so , daß man mit dem Nachschneiden kaum noch nachkommt. Petchoudo wird z zt. alle 3 Wochen von Hrn. Gehrmann ausgeschnitten.
Manchmal muß ich sogar ganz genau hinschauen , um zu erkennen, welcher der Bockhuf ist.
Aber genug erzählt. Wer noch mehr wissen möchte , kann gerne Kontakt zu mir aufnehmen.
Ich wäre damals nämlich auch um einiges erleichterter gewesen, wenn  jemand mir über seine positiven Erfahrungen bezüglich des Themas „Bockhuf“ berichtet hätte. Es ist immer leichter über Negatives als über Positives zu berichten oder sogar Lob auszusprechen.
An dieser Stelle danke ich Euch Straßer – Leuten & hoffe , daß ihr trotz dieses völlig schizophrenen Hufbeschlaggesetzes ,daß meiner Meinung nach , nicht für sondern gegen Tierschutz steht , so weitermacht – im Sinne der Heilung & der Gesunderhaltung unserer Pferde!

Melany Lang


Erfahrungsbericht - geschrieben als Leserbrief aufgrund des Artikels in der Freizeit im Sattel - wir finden, dass das auch hier zu den Pferdegeschichten paßt!

Ich selbst betreibe mit meiner Familie einen Haflingerhof auf dem 7 Haflinger nach Strasser behandelt werden und sehr gut laufen. Während meiner Ausbildung zur APM (Akupunktmassage nach Penzel)- Therapeutin am Pferd, lernte ich den Hufheilpraktiker Peter Speckmeier kennen. Er erzählte da was von barfuß laufen und einer Frau Dr..vet. Strasser, die sich ausschließlich mit den Hufen und der Haltung der Pferde beschäftigte. Ich wurde hellhörig, und konnte alles das was mir gesagt wurde nachvollziehen. Denn mein Prinzip ist, alles ganzheitlich zu sehen und nicht nur an Symptomen rumzudoktorn. Also lud ich Peter Speckmeier zu einem Hufkurs auf unseren Hof ein. Der Kurs ging  über 3 Tage. 2 Tage Theorie und 1 Tag Praxis.
In der Theorie ging es um Haltung, Hufe und Ernährung. Im praktischen Teil konnten wir uns Teile der Pferdebeine genauer ansehen. Nämlich vom Vorderfußwurzelgelenk bis an die Hufsohle. Die Beine wurden aufgeschnitten und zum ersten Mal konnte ich nachvollziehen, was in einem Pferdehuf und Bein alles vor sich geht. In diesen 3 Tagen war mein Erstaunen riesengroß darüber, welche Krankheiten sich alle hinter falsch behandelten Hufen, falschem Futter und falscher Haltung verbargen. Also entschied ich vor 3 Jahren, in unserem Stall, damals Boxenhaltung mit Paddock- und Weidegang alles so zu verändern, wie ich es in dem Hufkurs gelernt hatte. In dieser Zeit hatten wir 4 Haflinger. 3 Haflinger waren zu der Zeit beschlagen und unser Fohlen war zu der Zeit 1/2 Jahr.
Christoph Gehrmann, der uns als Hufheilpraktiker von anderen Haltern, deren Pferde er vorm Schlachter rettete bereits empfohlen war kümmerte sich ausgezeichnet um unsere Pferde und ganz besonders um uns, damit wir die Informationen aus dem Hufkurs auch auf unsere speziellen Belange hin umsetzen konnten.
Die 3 großen bekamen die Eisen ab und der Stall wurde nach der Strasser-Methode umgebaut. Es wurde ein wunderschöner Offenstall mit verschiedenen Bodenbeschaffenheiten ( Beton, Schotter, Hackspäne, Sand und Wiese) und ein Wassertretbecken für unsere Pferde.
Wir mußten sehr viel verändern - zwischendurch pilgerten anderere interessierte Pferdehalter zu den Terminen, die wir mit Herrn Gehrmann hatten. So dass Herr Gehrmann zwischen der Arbeit adhoc Vorträge mit 10 Personen abhielt. Auch erklärte er uns nochmals die Hintergründe, warum die Pferde auf dem Weg zur Heilung zeitweise mal Abszesse hatten oder klamm gingen. Denn ich als APM-Therapeutin und Mineralstoffberaterin nach Dr. Schüssler wollte auf gar keinen Fall, dass unsere Pferde unnötig litten. Herr Gehrmann war immer an meiner Seite, wenn ich ihn brauchte. Mittlerweile kamen noch 3 Haflinger dazu, ein Wallach mit 17 Jahren und 2 Fohlen die wir  1/2 jährig von einer Wiese geholt haben. Mittlerweile sind die Fohlen 1 Jahr und werden genau wie die anderen nach Strasser behandelt.
Und wenn ich dann sehe, wie die Fohlen und auch die anderen 5 inzwischen so trainiert auch auf Schotter und auch auf allen anderen harten oder weichen Böden so gut laufen, dann weiß ich: Meine Entscheidung, alles nach der Strasser Methode in Zusammenarbeit mit Herrn Gehrmann durchzuführen, war genau die richtige Entscheidung für unsere 7 Haflinger. Auch haben wir gelernt: Ein bischen Straßer geht nicht - wenn dann ganz - aber danach werden Halter und Pferde belohnt.
Danke
Heike Ochel - Herwig


Von der letzten Hoffnung, die in einem alten Opa- Wallach einen Junghengst weckte..

Ich bin stolze und glückliche Besitzerin und Freundin von zwei wunderbaren Pferden: Einem 25jährigen Trakehner und einem 8jähriger Peruaner.
Ich möchte hier die Geschichte von meinem Pferde- Opa vorstellen, da Christoph Gehrmann in meinen Augen ein wahres Wunder an ihm vollbracht hat. Aber von vorne:
Er heißt Rasputin und ich habe ihn vor vier Jahren von seinem Vorbesitzer übernommen. Damals war er ein typisches, beschlagenes Boxenpferd mit extremem Zwanghuf, das allerdings noch zusätzliche Stollen unter den Vordereisen mit sich schleppte, da sich die Trachten unter den Huf schoben, und dieser dadurch zu flach wurde. Ich hab das auch erstmal alles so beibehalten. Leider bzw. heute muss ich sagen Gott- sei- Dank, brach er sich nach relativ kurzer Zeit das Erbsbein (im Vorderfuß- Wurzel- Gelenk) und stand recht lange dumm rum. Deshalb fragte ich meinen Schmied, ob er barfuß laufen könne, woraufhin jener die Eisen einfach abzog ohne den Huf in irgendeiner Weise zu verändern. Er lief dann eine ganze Weile so, bis eine Bekannte mich unterrichtete, dass die Hufe nicht korrekt seinen. Sie machte mich dann mit einem Hufpfleger bekannt, der Rasputin zu einem guten Barhuf- Gänger machen wollte.
Leider lahmte er aber immer mehr und so fuhr ich mit ihm in eine Klinik, wo man Arthrose diagnostizierte und mir dringend riet ihn sofort wieder zu beschlagen und die Trachten durch Einlagen hoch zu stellen.
Mein Hufpfleger empfahl mir weichen, keilförmigen Plastikbeschlag, mit dem er dann eine Zeit lang gut lief. Während einem Praktikum kam ich zum ersten Mal mit der Strasser- Methode in Kontakt und fand das Ziel sehr gut. Aber für meinen Alten kam es ja wegen der Arthrose nicht in Frage.
Also weiter Plastik in Keilform...
Doch leider (und wieder Gott sei Dank) wurde mein Hufpfleger nach einiger Zeit krank und hatte auch keine Lust mehr, meine Pferde zu behandeln, da ich ihn drängte, den Alten so zu schneiden, dass er irgendwann barfuß laufen können würde, in dem er die Trachten nach hinten holte, so dass sie Keilform ersetzen. Außerdem hatte ich mich inzwischen durch Literatur ein bisschen fachlich weitergebildet und stellte ihm unangenehme Fragen, die er mir nicht beantworten konnte….
Hinzu kam, dass statt einer Besserung, die Lahmerei wieder schlimmer wurde. Ebenso die Arthrose. Eine dreiviertel Stunde Aufwärmen, bevor er klar gehen konnte, war die Regel. Bei Kälte länger...
Was also tun? Schmied fiel weg, in die hatte ich mein Vertrauen verloren. Einen anderen Hufpfleger kannte ich nicht und bekam auch keine Adressen.
Indes wurde die Lahmerei meines Hoppas immer schlimmer. Ich war verzweifelt.
Doch Strasser? Eigentlich nicht. So eine krasse Umstellung in dem Alter?
Und die machen das ja auch so krass! Direkt alles kurz, bis es blutet. Und dann muss das Pferd auf Teufel komm raus mit den Schmerzen laufen. Das wollte ich meinem „Ratze“ nicht antun.
Allerdings hatte ich auch keine andere Möglichkeit parat. Also erkundigte ich mich und wurde letztendlich an einen Hufheilpraktiker verwiesen, mit dem ich auch ohne konkretes Ziel Kontakt aufnahm: Christoph Gehrmann. Erste positive Erkenntnis: Er war im Auto unterwegs, hielt an, und nahm sich sofort eine geschlagene dreiviertel Stunde Zeit, um meine Fragen zu beantworten und mich zu beraten. Wir vereinbarten dann auch einen, erstmal unverbindlichen, Termin, bei dem er sich die Pferde anschauen und mir genau erklären wollte, was er machen und raten würde.
Ich war sehr skeptisch…
Aber er war mir sehr sympathisch und klang kompetenter als jeder, mit dem ich vorher gesprochen hatte. Außerdem: Was blieb mir übrig? Ein intelligentes, wiss- und lernbegieriges Pferd, mit dem ich schon so viel durchgemacht hatte und in das ich nebenbei auch schon zig DM gesteckt hatte, einfach aufgeben und verrotten lassen? Nein!
Also Faust in der Tasche und runter mit den Trachten….
Ich muss hinzufügen, dass Rasputin zu dem Zeitpunkt aussah wie das letzte Schlachtross: Stumpfes Fell, knöchrig, stumpfe Augen, Schmerzfalten über den Augen… (mehr als einer riet mir ihn zu erlösen- bzw. sie sagten „ Steck ihn in die Wurst, das bringt nichts mehr!“- aber das kam nicht in Frage, bevor nicht die letzte Chance ausgeschöpft war- diese entpuppte sich dann als Strasser- Methode)
Die allererste Zeit nach dem ersten Beschnitt war sogar ganz gut. Er lahmte nicht mehr als vorher und zeigte keine großartige Reaktion.
Doch dann kamen sie: Dehnungsschmerzen und Geschwüre, die wie Pilze aus dem Boden, aus der Sohle schossen. Kurz: Mein Dicker konnte zwei Wochen kaum laufen und lag fast ständig. Ich habe ihn dann auch erst mal in Ruhe gelassen. Dies war für mich eine schlimme, tränenreiche und mit Zweifeln durchzogene Zeit, weil es mir schwer fiel, ihn tatenlos leiden zu sehen. Ich machte mir Vorwürfe und bekam sie zu allem Überfluss noch von allen Seiten an den Kopf geworfen. Aber ich war ja mehr oder weniger darauf vorbereitet und entschlossen, das Ding jetzt durchzuziehen, damit mein Liebling wieder fit wird- auch wenn es hart war.
Nach zwei Monaten konnten wir dann auch schon mit Spaziergängen über Asphalt beginnen, die dann auch bald zu Ausritten führten. Auf Waldboden stolperte er zwar immer mal wieder und war noch recht fühlig, doch er hatte einen regelrechten Bewegungsdrang. Erstaunlich fand ich, wie wenig ihm, der sonst immer gerne sehr wehleidig war, die Schmerzen ausmachten. Auch in der „Liege- Phase“ sah er glücklicher aus als vorher, sein Gesichtsausdruck veränderte sich. Und schließlich bekam er, trotz Schmerzen, einen regelrechten Lauf- oder besser Humpeldrang- er wollte sich bewegen. Viele lachen mich deswegen aus, aber ich bin überzeugt, dass er gespürt hat, dass er auf dem Weg der Besserung war. Im Lauf der Monate wurde es immer besser. Zwar hatte er zwischendurch immer mal wieder einen Geschwür- Schub, doch es machte ihm nicht viel aus.
Seid einem Jahr wird er nun nach der Strasser- Methode geschnitten.
Mittlerweile sind wir in einen Laufstall umgezogen, wo es gepflasterten, sandigen und matschigen Boden gibt. Die früher schlecht wachsenden Hufe schießen wie Unkraut- ich komm mit dem Schneiden zwischen den Terminen Christoph kaum nach. Der früher verkümmerte Strahl wird mehr und mehr und das Laufen macht ihm immer mehr Spaß. Ich habe schon Probleme seinen Arbeits- und Lerneifer auszugleichen.
Was mich auch besonders freut, ist sein Gesamtzustand: Sein Fell glänzt, sein Winterfell verliert er nicht mehr erst im August, sondern pünktlich zum wärmeren Wetter, seine Augen blicken nicht mehr stumpf, sondern neugierig und erwartungsvoll auf alles, was sich bewegt. Er hat Muskulatur aufgebaut.
Und das Beste: Er lahmt nicht mehr, seine Probleme mit Arthrose und Erbsbeinbruch sind verflogen.
Stundenlanges Aufwärmen braucht er nicht mehr, und er tobt wie ein junger  Gott über die Wiese.
Ein schöner Anblick.
Es gibt zwar noch immer viel zu tun, aber ich bin mir sicher, dass wir noch eine lange Zeit miteinander verbringen. Vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass er diesen Frühling erlebt…

Iris Kleene


Ton séminaire à Paris - sabot sain -

Christoph,
je tiens personellement à te remercier pour le séminaire qui a eu lieu à Villiers St. Frambourg du 3 au 5 décembre 2005.
Tu as su répondre avec précision à de nombreuses questions et tu as abordé des sujets qui n`ont jamais été traités en école de marechalerie. Ces trois jours ont été d`une richesse intellectuelle excéptionelle.
Je me porte donc candidat à la formation professionnelle du Dr. Strasser. J`attends avec impatience toutes les informations (contenu, durée, date, lieu, coût…) concernant la formation afin de prendre des dispositions nécessaire.

Au plaisir de ce revoir

Etienne Martin (Maréchal ferrant) • contact@remove-this.roicheval.fr


LOB für EUCH

Hallo!
Eine wirklich schöne Seite! Ich habe selbst einen kleinen Offenstall, der allerdings nur 2 Pferde beherbegt. Mir gefällt es gut, wie ihr den Stallstrukturiert habt. Ich bemühe mich, meinen Stall ähnlich zu gestallten.
Besonders gut finde ich auch die Struktur dieser homepage! Sie ist sehr übersichtlich, informativ und hübsch.
Ich schicke euch liebe Grüße, aus Österreich und alles Gute für eure Pferde, Babsi


die beste Praktikanten stelle der Welt

Lieber Chris, liebe Gundula

Als ich im letzten Sommer für 6 Wochen als Praktikantin zu Euch kam wusste ich nur das ein Pferd gut läuft wenn es gut beschlagen ist; heute weiss ich das ich ein Pferd niemals beschlagen lassen werde. Ich habe total viel gelernt bei Euch, und diese Ausgelassenheit bei in Offenstall gehaltenen Pferden finde ich faszinierend. Ich hätte niemals gedacht das man aus einem "Krüppel" wieder einen guten Freund machen kann, wie du es machst. Ich kann kaum auf ein Turnier gehn ohne die Reiter zu kritisieren die ihre Pferde beschlagen lassen haben ich find es nur noch Tierquälerreiund durch das Wissen das was ich bei Dir gelernt habe konnte ich meine Freundin auch überzeugen nach "Strasser" ihr Pferd ausschneiden zu lassen. Sie ist jetzt glücklicher damit und ihr Pferd auch. Mach weiter so!!!!!

Lieben gruß Nicole


Ein bischen schwanger...

Hallo Chris,

die Bedingungen bei uns für die Pferd waren schon recht gut, aber halt eben nur gut und nicht perfekt. Wie du ja weißt hatten wir zwar Offenstall mit Hackspäneplatz und Wiese, aber keinen Schotter und Wasser für die Hufe. Du hast uns immer wieder darauf hingewiesen, dass wir das unbedingt für die Pferdehufe benötigten, aber irgendwie standen wir ja auf der Leitung, die gründe dafür sind dir bekannt. , Erst als wir unseren Schotterparkplatz, der ja vor dem Hackspäneplatz lag für die Pferde eingezäunt haben und zwischen dem Stall und diesem Platz ein Wassertretbecken, was wirklich nur einen Tag Arbeit war, erstellt haben, fingen unsere Pferde wirklich an Zug um Zug heile zu werden. Seitdem ist uns auch ganz bewusst: Ein bischen Strasser geht nicht. Wie mit dem schwanger sein, auch das geht nur ganz oder gar nicht. Schön dass es Frau Dr.vet.Strasser gibt, die sich so mit den Pferden beschäftigt hat und dieses an interessierte Menschen wie dich weitergibt. Und schön das es dich gibt und du uns alles weitergegeben hast. Danke!!!!!!!

Grüße an deine Familie

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Christoph Gehrmann
Hüllscheider Weg 2
D-53940 Hellenthal-Losheim

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