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  Stationäre Huftherapie

Das Huftherapie- und Trainingszentrum für Pferde gliedert seine Aufgaben hinsichtlich der Heilbehandlung von Pferden in den ambulanten und in den stationären Bereich.

 

Stationäre Behandlung sind dann notwendig, wenn die Häufigkeit der Behandlung eine ambulante Lösung nicht sinnvoll macht und/oder, wenn die Bedingungen der Haltung eine ambulante Therapie zwingend erfordern. Wir haben die Möglichkeit bis zu 15 Pferde auf speziellen Bodenbelägen für z.B. Hufrehe oder Hufrollenerkrankungen optimal zu behandeln. Wenn eine ambulante Therapie aufgrund anderer Umstände nicht ratsam ist. Zur begleitenden Behandlungen binden wir im Bedarfsfall Tierärzte, Physiotherapeuen, Tierheilpraktiker, Hoöopathen und Akkupunkteure ein.

 

Unsere Behandlungsmethoden sind sanft, progressiv und effektiv. Alle Pferde werden während der Umstellung zum Laufen angeregt. Hierfür haben wir eine in Europa einzigartige Einrichtung geschaffen.

 

Diese Hufsituationen werden von uns stationär behandelt:

 

schwerste Ausprägugen von Hufrollenerkrankungen oder Hufrollendegeneration oder Strahlbeinlahmheit (Podotrochlose). Wir sind auf genau diese Thematik vollends spezialisiert und haben hier sehr gute Behandlungserfolge vorzuweisen.

 

Viele Pferde, die wegen Hufrollenerkrankungen bei uns waren konnten als "gesund" entlassen werden und können heute als "Barhuf-Pferde" geritten werden.

 

Einige unserer Hufheilpraktiker-Schüler sind ehemalige Kunden unserer Hufklinik, die aufgrund der Hufrollenprobleme Ihrer Pferde die letzte Rettungsmöglichkeit suchten.

 

Auch hier geht es um die Beseitigung der Ursachen, weshalb der Nervenschnitt für uns in keinem Fall das zu empfehlende Mittel ist!

 

• Hufbeindurchbruch mit und ohne Hufbeinabbau. Das Hufbein ist in einem solchen Fall bereits durch die Hufsohle gestoßen.

 

• schlechte Hornqualität (ausbrechende Nägel), schlechtes Wachstum

beim Endstadium des Pferdes und bei Situationen nach sogenanntem „orthopädischen Beschlag“

 

• Hufbeinsenkung (Absenkung des Hufbeins auf die Innensohle und das Hufbein-Kronbeingelenkt sackt in die Hufkapsel hinein) Diesem Befund geht der komplette Aufhängungsverlust, z.B. als Folge einer Weitungstherapie nach Abnahme von Hufeisen mit massiver Zwangssituation)

 

• Hufbeinseparation (Aufhängungsverlust, d.h. schwere Laminitis mit und ohne Hufbeinabbau) Hufbeinkontur und Zehenkontur sind nicht mehr parallel

 

• Hufkrebs (proliverable Gewebewucherung)

 

Nebenerscheinungen der o.B. Hufsituationen. Achten Sie bitte hierauf bei Ihrem Pferd:

besonders agressive Pferde
Pferde mit Sommerexem oder Reude
Pferde mit allgemeinen Hautproblemen, die sich z.B. kratzen und schubbern, sofern es sich nicht um einen Befall von Parasiten handelt
Pferde, die auch mit geringsten Futtermengen zu dick aussehen
Stoffwechselprobleme z.B. verlangsamter saisonaler Fellwechsel
erhöhte Nierenwerte
erhöhte Leberwerte
Herzprobleme
Blockaden der Wirbelsäule
Verhärtete Nackenmuskulaturen (sehen aus wie ganze Filetstücke, die man unter die Nackenhaut des Pferdes/Esels geschoben hat)
allgemeine Muskelüberentwicklungen (Hypertophien) wie z.B. übermässige Muskelausprägungen und Verhärtungen ohne das diese Muskeln besonders trainiert würden
Pferde die zu lieb oder teilnahmslos sind

 

Grundsätzlicher Hinweis:

Auch, wenn es selbstverständlich sein sollte, so wollen wir der Vollständigkeit halber klar zum Ausdruck bringen, dass wir grundsätzlich nicht für eine Heilung garantieren.

Da die Therapien oftmals bestimmte Prioritäten erfordern, arbeiten wir mit Homöopathen, Osteopathen und Tierärzten zusammen.


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Chris Gehrmann - Fachexperte für Hufe bei <<<Zeit für Pferde>>>


 
   
 
Letzte Änderung: 08.07.2011 © 2004 Chris Gehrmann